Überblick
- Feste Blitzer, Ampelblitzer und Abschnittskontrollen stammen aus OpenStreetMap. Fehlt eine Messstelle, lässt sie sich dort nachtragen.
- Das Cockpit zeigt Tempo, Tempolimit und die nächste Messstelle in Fahrtrichtung.
- Vor einer Messstelle sagt eine Stimme sie an, danach folgen Signaltöne.
- Mobile Blitzer, Abstandsmessungen, Baustellen und Gefahrenstellen lassen sich an der Stelle melden, an der man gerade ist. Die Meldungen bleiben auf dem Handy.
- Kein Konto, keine Werbung, keine Nutzungsstatistik.
- In Deutschland darf, wer ein Fahrzeug führt, keine Blitzerwarnung nutzen (§ 23 Abs. 1c StVO).
Worum es geht
Sonarb ist eine Android-App, die feste Blitzer aus OpenStreetMap und selbst gemeldete Stellen auf einer Karte zeigt und mit Stimme und Signaltönen ansagt. Ein Konto braucht es nicht, Werbung gibt es keine.
Was die App über Messstellen weiß, steht in einer offenen Karte, die Freiwillige pflegen. Fehlt dort etwas, fehlt es auch in Sonarb, und was jemand nachträgt, kennt die App, sobald sie die Gegend neu lädt.

Unterwegs
Erkennt Sonarb eine Fahrt, wechselt die Ansicht ins Cockpit. Oben steht groß das Tempo, daneben das Tempolimit der Straße, darunter folgen die nächsten Messstellen in Fahrtrichtung mit ihrem Abstand. Das Tempolimit liest die App aus OpenStreetMap; ist dort für die Straße keins eingetragen, steht „Limit unbekannt“ da statt einer Schätzung.

Vor einer Messstelle sagt eine Stimme an, was kommt, zum Beispiel „Fester Blitzer voraus, Tempo 50“. Danach folgen Signaltöne. Wer schneller fährt als erlaubt, hört ein eigenes Signal. Angesagt werden nur Stellen, die auf der eigenen Fahrtlinie liegen: Ein Blitzer, der die Gegenrichtung misst, bleibt still, und biegt man vor einer gemeldeten Baustelle ab, endet der Hinweis ohne weitere Ansage.

Unter dem Cockpit dreht sich die Karte mit der Fahrtrichtung und neigt sich nach vorn. Je schneller man fährt, desto weiter zoomt sie heraus.
Melden
Mit „Melden“ speichert Sonarb die Stelle, an der man gerade ist: einen mobilen Blitzer, eine Abstandsmessung, eine Baustelle oder eine Gefahrenstelle. Kommt man später wieder dort vorbei, sagt die App sie an wie eine feste Messstelle.

Weitergegeben werden diese Meldungen nicht. Wer das Handy wechselt, sichert sie in den Einstellungen als Datei und liest sie auf dem neuen Gerät wieder ein.
Woher die Messstellen kommen
Feste Blitzer, Ampelblitzer und Abschnittskontrollen lädt Sonarb aus OpenStreetMap, und zwar nur für die Umgebung, in der man gerade unterwegs ist. Die geladenen Daten bleiben eine Zeit lang auf dem Handy, damit ein Funkloch die Anzeige nicht gleich leert.
In OpenStreetMap lässt sich eine fehlende Messstelle selbst eintragen. Danach steht sie nicht nur Sonarb zur Verfügung, sondern jeder Anwendung, die diese Daten nutzt.
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.
Bildschirm aus und andere Apps
Im Vordergrund muss Sonarb dafür nicht bleiben. Schaltet man den Bildschirm aus oder öffnet eine Navigations-App, laufen Ortung und Ansagen weiter, und eine Benachrichtigung zeigt in dieser Zeit Tempo und nächste Messstelle. Über „Beenden“ in der Benachrichtigung hält man alles an.

Ob eine Fahrt läuft, erkennt die App an Tempo und Bewegung. Nach einigen Minuten Stillstand wechselt sie zurück in die Bereitschaft.
Daten und Datenschutz
Konto, Werbung und Nutzungsstatistik gibt es nicht. Standort und Meldungen verarbeitet Sonarb auf dem Handy, an den Entwickler geht nichts davon.
Um Karte und Messstellen zu laden, fragt die App zwei öffentliche Dienste ab: OpenStreetMap für die Kartenbilder und Overpass für Messstellen und Tempolimits. Beide erfahren dabei den Kartenausschnitt und, wie bei jedem Abruf im Netz, die IP-Adresse.
Rechtlicher Hinweis
In Deutschland darf, wer ein Fahrzeug führt, kein Gerät betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachung anzuzeigen. Bei Handys und anderen Geräten, die auch anderes können, darf die entsprechende Funktion während der Fahrt nicht verwendet werden (§ 23 Abs. 1c StVO). Das gilt auch für Sonarb.
Andere Länder haben eigene Regeln, manche strengere. Wer Sonarb im Ausland mitnimmt, sollte sie vorher kennen.
Häufige Fragen
Darf ich Sonarb beim Fahren nutzen?
In Deutschland nicht, wenn du selbst fährst. § 23 Abs. 1c StVO verbietet Fahrerinnen und Fahrern, Blitzerwarnungen zu nutzen, auch als App auf dem Handy. Andere Länder haben eigene Regeln.
Woher stammen die Blitzer?
Aus OpenStreetMap kommen die festen Messstellen. Dazu kommen die Stellen, die du selbst meldest.
Brauche ich ein Konto?
Nein.
Sagt Sonarb auch bei ausgeschaltetem Bildschirm an?
Ja, solange die Überwachung läuft. Eine Benachrichtigung zeigt das an, und über „Beenden“ darin hältst du sie an.
Wo liegen meine Meldungen?
Nur auf deinem Handy. Als Datei lassen sie sich sichern und auf ein anderes Gerät übertragen.
Gibt es Sonarb schon zum Herunterladen?
Nein. Sonarb ist noch nicht veröffentlicht, diese Seite beschreibt die App.