Fynnland

Sonarb

Feste Blitzer aus OpenStreetMap und eigene Meldungen, angesagt mit Stimme und Signalton.

Noch nicht veröffentlicht. Hier steht nur die Idee.

Überblick

Worum es geht

Sonarb ist eine Android-App, die feste Blitzer aus OpenStreetMap und selbst gemeldete Stellen auf einer Karte zeigt und mit Stimme und Signaltönen ansagt. Ein Konto braucht es nicht, Werbung gibt es keine.

Was die App über Messstellen weiß, steht in einer offenen Karte, die Freiwillige pflegen. Fehlt dort etwas, fehlt es auch in Sonarb, und was jemand nachträgt, kennt die App, sobald sie die Gegend neu lädt.

Ein Handy auf dunklem Grund zeigt Sonarb zuerst mit „Bereit, erkennt Fahrt automatisch“. Dann wechselt die Ansicht ins Cockpit mit Tempo 47 bis 48 und dem Tempolimit 50. Ein Hinweis auf einen Blitzer erscheint, wird bei 590 m gelb und kurz vor der Stelle rot, danach folgt ein gelber Hinweis auf einen mobilen Blitzer. Oben erscheint die Benachrichtigung von Sonarb, unten steht „Gemeldet: Mobiler Blitzer“. Am Ende zeigt die App wieder „Bereit“. Die Karte ist eine erfundene Straßenkarte ohne echten Ort.
Von „Bereit“ über zwei Hinweise und eine Meldung zurück in die Bereitschaft, auf einer gezeichneten Beispielkarte.

Unterwegs

Erkennt Sonarb eine Fahrt, wechselt die Ansicht ins Cockpit. Oben steht groß das Tempo, daneben das Tempolimit der Straße, darunter folgen die nächsten Messstellen in Fahrtrichtung mit ihrem Abstand. Das Tempolimit liest die App aus OpenStreetMap; ist dort für die Straße keins eingetragen, steht „Limit unbekannt“ da statt einer Schätzung.

Ein Handy mit Sonarb. Oben groß 48 km/h, daneben ein rundes Tempolimit-Schild mit 50. Darunter ein gelber Hinweis „Blitzer, Vorwarnung, 430 m“ und eine Zeile „Mobiler Blitzer, 1,3 km“. Unten eine geneigte dunkle Karte mit dem eigenen Pfeil und einer roten Blitzer-Nadel voraus, ganz unten der Knopf „Melden“.
Das Cockpit: Tempo, Tempolimit und die nächste Messstelle in Fahrtrichtung.

Vor einer Messstelle sagt eine Stimme an, was kommt, zum Beispiel „Fester Blitzer voraus, Tempo 50“. Danach folgen Signaltöne. Wer schneller fährt als erlaubt, hört ein eigenes Signal. Angesagt werden nur Stellen, die auf der eigenen Fahrtlinie liegen: Ein Blitzer, der die Gegenrichtung misst, bleibt still, und biegt man vor einer gemeldeten Baustelle ab, endet der Hinweis ohne weitere Ansage.

Dasselbe Cockpit mit 48 km/h und Limit 50. Der Hinweis ist jetzt rot und lautet „Blitzer, Hauptwarnung, 170 m“. Auf der Karte steht die Blitzer-Nadel kurz vor dem eigenen Pfeil, um den ein bernsteinfarbener Ring liegt.
Kurz vor der Messstelle wird der Hinweis rot.

Unter dem Cockpit dreht sich die Karte mit der Fahrtrichtung und neigt sich nach vorn. Je schneller man fährt, desto weiter zoomt sie heraus.

Melden

Mit „Melden“ speichert Sonarb die Stelle, an der man gerade ist: einen mobilen Blitzer, eine Abstandsmessung, eine Baustelle oder eine Gefahrenstelle. Kommt man später wieder dort vorbei, sagt die App sie an wie eine feste Messstelle.

Über dem abgedunkelten Cockpit liegt das Blatt „Was melden?“ mit vier Knöpfen: Mobiler Blitzer, Abstandsmessung, Baustelle und Gefahrenstelle, darunter „Abbrechen“.
Melden: Die Stelle, an der man gerade ist, wird gespeichert.

Weitergegeben werden diese Meldungen nicht. Wer das Handy wechselt, sichert sie in den Einstellungen als Datei und liest sie auf dem neuen Gerät wieder ein.

Woher die Messstellen kommen

Feste Blitzer, Ampelblitzer und Abschnittskontrollen lädt Sonarb aus OpenStreetMap, und zwar nur für die Umgebung, in der man gerade unterwegs ist. Die geladenen Daten bleiben eine Zeit lang auf dem Handy, damit ein Funkloch die Anzeige nicht gleich leert.

In OpenStreetMap lässt sich eine fehlende Messstelle selbst eintragen. Danach steht sie nicht nur Sonarb zur Verfügung, sondern jeder Anwendung, die diese Daten nutzt.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.

Bildschirm aus und andere Apps

Im Vordergrund muss Sonarb dafür nicht bleiben. Schaltet man den Bildschirm aus oder öffnet eine Navigations-App, laufen Ortung und Ansagen weiter, und eine Benachrichtigung zeigt in dieser Zeit Tempo und nächste Messstelle. Über „Beenden“ in der Benachrichtigung hält man alles an.

Oben auf dem Handy eine Benachrichtigung von Sonarb: „48 km/h, Limit 50, Blitzer in 1,6 km“ und darunter der Knopf „Beenden“. Dahinter das Cockpit mit „Blitzer voraus, 1,5 km“ und unten die Bestätigung „Gemeldet: Mobiler Blitzer“ mit dem Knopf „Rückgängig“.
Die Benachrichtigung zeigt Tempo, Limit und die nächste Messstelle, mit „Beenden“.

Ob eine Fahrt läuft, erkennt die App an Tempo und Bewegung. Nach einigen Minuten Stillstand wechselt sie zurück in die Bereitschaft.

Daten und Datenschutz

Konto, Werbung und Nutzungsstatistik gibt es nicht. Standort und Meldungen verarbeitet Sonarb auf dem Handy, an den Entwickler geht nichts davon.

Um Karte und Messstellen zu laden, fragt die App zwei öffentliche Dienste ab: OpenStreetMap für die Kartenbilder und Overpass für Messstellen und Tempolimits. Beide erfahren dabei den Kartenausschnitt und, wie bei jedem Abruf im Netz, die IP-Adresse.

Rechtlicher Hinweis

In Deutschland darf, wer ein Fahrzeug führt, kein Gerät betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachung anzuzeigen. Bei Handys und anderen Geräten, die auch anderes können, darf die entsprechende Funktion während der Fahrt nicht verwendet werden (§ 23 Abs. 1c StVO). Das gilt auch für Sonarb.

Andere Länder haben eigene Regeln, manche strengere. Wer Sonarb im Ausland mitnimmt, sollte sie vorher kennen.

Häufige Fragen

Darf ich Sonarb beim Fahren nutzen?

In Deutschland nicht, wenn du selbst fährst. § 23 Abs. 1c StVO verbietet Fahrerinnen und Fahrern, Blitzerwarnungen zu nutzen, auch als App auf dem Handy. Andere Länder haben eigene Regeln.

Woher stammen die Blitzer?

Aus OpenStreetMap kommen die festen Messstellen. Dazu kommen die Stellen, die du selbst meldest.

Brauche ich ein Konto?

Nein.

Sagt Sonarb auch bei ausgeschaltetem Bildschirm an?

Ja, solange die Überwachung läuft. Eine Benachrichtigung zeigt das an, und über „Beenden“ darin hältst du sie an.

Wo liegen meine Meldungen?

Nur auf deinem Handy. Als Datei lassen sie sich sichern und auf ein anderes Gerät übertragen.

Gibt es Sonarb schon zum Herunterladen?

Nein. Sonarb ist noch nicht veröffentlicht, diese Seite beschreibt die App.