Überblick
- Sechs einzelne Mods für Claude Code. Du installierst nur die, die du willst, und jede läuft auch allein.
- Fünf zeichnen in dasselbe Band über dem Eingabefeld. Jede legt nur ihren Teil hinein und lässt die Teile der anderen stehen.
- Untereinander tauschen sie nur kleine Werte aus: Breiten, „Musik läuft“, Takt, Beträge. Texte aus dem Chat, Songtitel und Pfade gehen nie weiter.
- Keine Mod hat eigenen Netzzugriff. Modell-Aufrufe laufen über deinen Login in Claude Code.
- Fällt eine Mod aus, geht deine Nachricht unverändert durch.
- Ein Befehl stellt alle installierten Mods auf einmal auf Deutsch oder Englisch.
Die sechs Mods
Jede hat eine eigene Seite mit allen Befehlen, mit dem, was sie liest und tut, und mit Bildern.
- cost-ledgerEin Kostenbuch über alle Chats, nach Tag, Projekt und Modell.
- sidekickPrüft deine Nachricht, bevor sie an Claude Code geht.
- quick-repliesDer Antwortvorschlag von Claude Code als Knopf.
- clawd-buddyEin animiertes Pixel-Maskottchen über der Eingabe, das auf Claude Code reagiert.
- tune-stripWas Spotify gerade spielt, als Leiste über der Eingabe. Nur unter Windows.
Ein Band, fünf Mods
Über dem Eingabefeld liegt ein schmales Band. Damit dort jede Mod an ihrer Stelle steht, egal in welcher Reihenfolge du sie installiert hast, gibt es Ebenen und Plätze. Ebenen liegen übereinander, die höhere oben. Plätze liegen nebeneinander in der Zeile direkt über der Eingabe.
Jede Mod nimmt, was die anderen schon gezeichnet haben, legt ihren Teil dazu und setzt alles wieder zusammen. Fremde Teile wirft sie nie weg.
sidekick, Ebene 50, ganz oben: Hinweise und Rückfragen vor dem Senden. Dazu das Label in der Fußzeile.
tune-strip, Ebene 40: die Musikleiste. Steht etwas darunter, zieht sie die orange Trennlinie. Kompakt rückt sie als Platz 20 in die Zeile.
quick-replies, Ebene 20: die Antwortvorschläge als Knöpfe, nur bei leerer Eingabe.
limit-bars, Platz 10, links in der Zeile: Limits, Cache-Ring und auf Wunsch Speicher und Systemwerte.
cost-ledger zeichnet nichts Eigenes ins Band. Seine Zahlen erscheinen als Kostenring bei limit-bars.
clawd-buddy, Platz 30, rechts: das Maskottchen. In der Desktop-App steht es hinter der Zeile, die anderen zeichnen darüber.
Wer wem Bescheid gibt
Für die laufende Sitzung hält Claude Code kleine Werte bereit. Jeder Wert gehört einer Mod: Nur sie schreibt ihn, lesen dürfen alle. So weiß eine Mod, was eine andere gerade tut, ohne deren Daten zu sehen.
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Was dieser Chat und das ganze Projekt gekostet haben, dazu der Ordnername des Projekts, seit wann aufgezeichnet wird und auf wie vielen Geräten. limit-bars zeichnet daraus den Kostenring.
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Auf welcher Stufe sidekick steht. Fragt sidekick schon vor einem teuren kalten Senden nach, schweigt die Cache-Wache von limit-bars, damit du nicht zweimal gefragt wirst. Deine Einstellung in limit-bars bleibt dabei, wie sie ist.
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Was sidekick gerade tut: prüfen, eine Nachricht anhalten, eine Übergabe schreiben oder einen neuen Chat vorschlagen. Clawd spielt passend dazu mit. Der Text der Nachricht geht nicht mit.
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Ob Musik läuft, das Tempo, wann ein Schlag kommt und ob der Song ruhig, nach Groove, hart oder traurig klingt. Clawd nickt im Takt und wählt seine Bewegung danach. Titel und Interpret bleiben bei tune-strip.
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limit-bars, clawd-buddy und quick-replies an tune-strip
Wie breit limit-bars und Clawd gerade sind und ob die Knöpfe von quick-replies stehen. Danach richtet tune-strip die kompakte Leiste aus und zieht die Trennlinie nur, wenn unter der Musikleiste etwas steht.
Was nie von einer Mod zur anderen geht: deine Nachrichten, Antworten von Claude, Songtitel und Pfade.
Was alle sechs gemeinsam haben
- Sprache: „language de“ oder „language en“ nach dem Befehl einer beliebigen Mod, etwa /bars language de, stellt alle installierten fynn-mods auf einmal um. Ab Werk sprechen sie Englisch.
- Hilfe: „help“ nach dem Befehl einer Mod, etwa /ledger help, zeigt Befehle und Einstellungen als Tabelle, bei allen gleich aufgebaut.
- Fehler: Klappt in einer Mod etwas nicht, geht deine Nachricht unverändert durch. Keine Mod hält dich wegen eines eigenen Fehlers auf.
- Kein eigenes Netz: Keine Mod ruft selbst das Internet auf. Wo ein Modell gefragt wird, läuft das über deinen Login in Claude Code.
- Wo sie zu sehen sind: im Terminal und im Code-Tab der Desktop-App. In VS Code, mit „claude -p“, im SDK und mobil zeichnen sie nichts.
- Rechte vorab: Eine Mod greift nur über die Mod-Schnittstelle von Claude Code nach außen. Deshalb listet „claude plugin validate“ jede Erlaubnis auf. Was jede Mod liest und tut, steht auf ihrer Seite.
Was sie kosten und was auf dem PC läuft
Die Mods sind kostenlos. Drei fragen manchmal ein Modell, das verbraucht Kontingent. Die Beträge sind ungefähre Werte zum API-Preis; im Abo zählen sie aufs Kontingent, eine Rechnung gibt es nicht.
| Mod | Modell-Aufrufe | Ungefähr | Auf dem PC |
|---|---|---|---|
| sidekick | Auf der Stufe „Guide“ prüft Haiku 5.5, Übergaben schreibt Sonnet 5.5. „Gut zu wissen“ fragt dein Modell, nur wenn du es einschaltest. | 0,001 $ je Prüfung, 0,10 $ je Übergabe, 0,04 $ je „Gut zu wissen“ | nichts Eigenes |
| quick-replies | Nur mit /replies more on: ein Fork des Chats je Antwort. | so viel wie eine kurze Antwort, meist aus dem Cache | nichts Eigenes |
| limit-bars | Nur während /keepwarm: ein kleiner Ping etwa alle 52 Minuten. | 0,08 $ je Ping bei 400.000 Token | Windows PowerShell für Laufwerk und Systemwerte, beides auf Wunsch und ab Werk aus |
| cost-ledger | keine | 0 $ | Dateien nur im Sync-Ordner, wenn du ihn einschaltest |
| clawd-buddy | keine | 0 $ | nichts Eigenes |
| tune-strip | keine | 0 $ | Windows PowerShell alle paar Sekunden für den Titel, dazu ein Takt-Helfer, solange Spotify spielt |
Für den Sprachschalter rufen die Mods in der Desktop-App kurz die claude-CLI auf, nur mit „claude plugin list“ und „claude plugin configure“.
Warm oder kalt: der Prompt-Cache
Jede Nachricht schickt den ganzen Chat mit. Liegt er noch im Prompt-Cache, ist das billig. Ist der Cache abgelaufen, wird alles neu geschrieben, und das kostet ein Vielfaches. Ein Beispiel mit Opus 5.5 und 400.000 Token Kontext: warm etwa 0,08 $, kalt mit einer Stunde Cache-Laufzeit etwa 3,20 $, beides zum API-Preis.
Hier greifen drei Mods ineinander:
- limit-bars zeigt im Cache-Ring, wie lange der Cache noch warm ist, und fragt vor einem teuren kalten Senden nach. /keepwarm hält ihn mit kleinen Pings warm, /handoff gibt den Stand an einen neuen Chat weiter.
- sidekick stellt diese Frage selbst, wenn er auf „Cache“ oder „Guide“ steht, und kann einen neuen Chat mit Übergabe vorschlagen. Die Übergabe schreibt Sonnet 5.5 aus einem Auszug, nicht dein Hauptmodell aus dem ganzen Verlauf.
- cost-ledger bucht danach, was es gekostet hat, und zeigt den Anteil des Chats am Projekt.
Ein neuer Chat startet mit etwa 20.000 Token statt mit dem ganzen alten Verlauf. Danach schickt jede Anfrage weniger mit.
Was eine Mod ist
Eine Mod ist ein Plugin für Claude Code mit einem kleinen Programmteil, den Claude Code in den eigenen Prozess lädt. Kein Patch, kein Hintergrunddienst, kein eigener Server. Sie hängt sich an Ereignisse wie „Nachricht wird gesendet“, „Werkzeug läuft“ oder „Band wird gezeichnet“ und kann zusehen, etwas ändern oder selbst antworten.
Jede Mod hat einen eigenen Speicher, der Neustarts überlebt. Dazu kommen die kleinen Werte für die laufende Sitzung, über die sich die Mods Bescheid geben.
Installation
Du brauchst Claude Code in einer Version, die Mods unterstützt (getestet mit 2.1.318, Mindestversion 2.1.309). Erst die Sammlung hinzufügen, dann jede Mod, die du willst:
claude plugin marketplace add FynnXland/fynn-mods
claude plugin install limit-bars@fynn-mods
claude plugin install cost-ledger@fynn-mods
claude plugin install sidekick@fynn-mods
claude plugin install quick-replies@fynn-mods
claude plugin install clawd-buddy@fynn-mods
claude plugin install tune-strip@fynn-mods
Alle sechs sind kostenlos und stehen unter der MIT-Lizenz. Weil Claude Code die Schnittstelle für Mods verändern kann, kann es nach einem Update neue Versionen brauchen.
Claude Code ist ein Produkt von Anthropic. fynn-mods ist ein inoffizielles Hobbyprojekt und stammt nicht von Anthropic.