Fynnland

fynn-mods

Sechs Mods teilen sich das Band über dem Eingabefeld und geben einander kurz Bescheid. Jede läuft auch allein.

Überblick

Die sechs Mods

Jede hat eine eigene Seite mit allen Befehlen, mit dem, was sie liest und tut, und mit Bildern.

Ein Band, fünf Mods

Über dem Eingabefeld liegt ein schmales Band. Damit dort jede Mod an ihrer Stelle steht, egal in welcher Reihenfolge du sie installiert hast, gibt es Ebenen und Plätze. Ebenen liegen übereinander, die höhere oben. Plätze liegen nebeneinander in der Zeile direkt über der Eingabe.

Jede Mod nimmt, was die anderen schon gezeichnet haben, legt ihren Teil dazu und setzt alles wieder zusammen. Fremde Teile wirft sie nie weg.

Schema der Desktop-App mit allen Teilen auf einmal (nachgestellt). Im Alltag steht selten alles gleichzeitig: quick-replies blendet sich zum Beispiel aus, solange sidekick einen Hinweis zeigt.
  1. sidekick, Ebene 50, ganz oben: Hinweise und Rückfragen vor dem Senden. Dazu das Label in der Fußzeile.

  2. tune-strip, Ebene 40: die Musikleiste. Steht etwas darunter, zieht sie die orange Trennlinie. Kompakt rückt sie als Platz 20 in die Zeile.

  3. quick-replies, Ebene 20: die Antwortvorschläge als Knöpfe, nur bei leerer Eingabe.

  4. limit-bars, Platz 10, links in der Zeile: Limits, Cache-Ring und auf Wunsch Speicher und Systemwerte.

  5. cost-ledger zeichnet nichts Eigenes ins Band. Seine Zahlen erscheinen als Kostenring bei limit-bars.

  6. clawd-buddy, Platz 30, rechts: das Maskottchen. In der Desktop-App steht es hinter der Zeile, die anderen zeichnen darüber.

Wer wem Bescheid gibt

Für die laufende Sitzung hält Claude Code kleine Werte bereit. Jeder Wert gehört einer Mod: Nur sie schreibt ihn, lesen dürfen alle. So weiß eine Mod, was eine andere gerade tut, ohne deren Daten zu sehen.

Was nie von einer Mod zur anderen geht: deine Nachrichten, Antworten von Claude, Songtitel und Pfade.

Was alle sechs gemeinsam haben

Was sie kosten und was auf dem PC läuft

Die Mods sind kostenlos. Drei fragen manchmal ein Modell, das verbraucht Kontingent. Die Beträge sind ungefähre Werte zum API-Preis; im Abo zählen sie aufs Kontingent, eine Rechnung gibt es nicht.

ModModell-AufrufeUngefährAuf dem PC
sidekickAuf der Stufe „Guide“ prüft Haiku 5.5, Übergaben schreibt Sonnet 5.5. „Gut zu wissen“ fragt dein Modell, nur wenn du es einschaltest.0,001 $ je Prüfung, 0,10 $ je Übergabe, 0,04 $ je „Gut zu wissen“nichts Eigenes
quick-repliesNur mit /replies more on: ein Fork des Chats je Antwort.so viel wie eine kurze Antwort, meist aus dem Cachenichts Eigenes
limit-barsNur während /keepwarm: ein kleiner Ping etwa alle 52 Minuten.0,08 $ je Ping bei 400.000 TokenWindows PowerShell für Laufwerk und Systemwerte, beides auf Wunsch und ab Werk aus
cost-ledgerkeine0 $Dateien nur im Sync-Ordner, wenn du ihn einschaltest
clawd-buddykeine0 $nichts Eigenes
tune-stripkeine0 $Windows PowerShell alle paar Sekunden für den Titel, dazu ein Takt-Helfer, solange Spotify spielt

Für den Sprachschalter rufen die Mods in der Desktop-App kurz die claude-CLI auf, nur mit „claude plugin list“ und „claude plugin configure“.

Warm oder kalt: der Prompt-Cache

Jede Nachricht schickt den ganzen Chat mit. Liegt er noch im Prompt-Cache, ist das billig. Ist der Cache abgelaufen, wird alles neu geschrieben, und das kostet ein Vielfaches. Ein Beispiel mit Opus 5.5 und 400.000 Token Kontext: warm etwa 0,08 $, kalt mit einer Stunde Cache-Laufzeit etwa 3,20 $, beides zum API-Preis.

Hier greifen drei Mods ineinander:

Ein neuer Chat startet mit etwa 20.000 Token statt mit dem ganzen alten Verlauf. Danach schickt jede Anfrage weniger mit.

Was eine Mod ist

Eine Mod ist ein Plugin für Claude Code mit einem kleinen Programmteil, den Claude Code in den eigenen Prozess lädt. Kein Patch, kein Hintergrunddienst, kein eigener Server. Sie hängt sich an Ereignisse wie „Nachricht wird gesendet“, „Werkzeug läuft“ oder „Band wird gezeichnet“ und kann zusehen, etwas ändern oder selbst antworten.

Jede Mod hat einen eigenen Speicher, der Neustarts überlebt. Dazu kommen die kleinen Werte für die laufende Sitzung, über die sich die Mods Bescheid geben.

Installation

Du brauchst Claude Code in einer Version, die Mods unterstützt (getestet mit 2.1.318, Mindestversion 2.1.309). Erst die Sammlung hinzufügen, dann jede Mod, die du willst:

claude plugin marketplace add FynnXland/fynn-mods
claude plugin install limit-bars@fynn-mods
claude plugin install cost-ledger@fynn-mods
claude plugin install sidekick@fynn-mods
claude plugin install quick-replies@fynn-mods
claude plugin install clawd-buddy@fynn-mods
claude plugin install tune-strip@fynn-mods

Alle sechs sind kostenlos und stehen unter der MIT-Lizenz. Weil Claude Code die Schnittstelle für Mods verändern kann, kann es nach einem Update neue Versionen brauchen.

Claude Code ist ein Produkt von Anthropic. fynn-mods ist ein inoffizielles Hobbyprojekt und stammt nicht von Anthropic.

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